#5. Wasser marsch

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Wer morgens seelisch nicht so gut drauf ist oder schlicht und einfach schlechte Laune hat, der kann das mit einer Dusche sofort ändern. Psychologen der Universität Wien haben nachgewiesen: Wer unter der Dusche steht und das warme Wasser genießt, produziert im Gehirn Glückshormone. Ähnlich wie das beim Joggen der Fall ist. Das Prickeln auf der Haut, das durch das Auftreffen des Wasserstrahls entsteht, fördert die Bildung von Endorphinen. Das sind Glückshormone, die nicht nur die Laune verbessern, sondern sogar schmerzstillende Wirkung haben.

Wer morgens nach dem Aufstehen Verspannungen im Hals- und Nackenbereich verspürt, wer steife Gelenke hat oder Schmerzen im Kreuz hat, der braucht keine Tablette zu nehmen. Eine angenehm warme Dusche bringt schnelle Erleichterung. Der warme Wasserstrahl, der auf die Haut auftrifft, beliefert den ganzen Körper mit wohltuender, heilender Wärme. Muskel, Gelenke und Wirbelsäule können sich entspannen.

Wer tagsüber viel Streß hat, der kann schnell wieder Harmonie in das völlig gestörte und irritierte vegetative Nervensystem bringen, wenn er sich unter die sehr warme Dusche stellt. 5 Minuten duschen spült sozusagen die Streßbelastung weg.

Die tägliche Dusche ist für viele von uns bereits zum Ritual geworden. Der Kreiskauf kommt in Schwung oder wir waschen den Stress des Tages von uns ab. Eine wunderbare Erfindung, diese Duschen. Sie können die positiven Auswirkungen des Wassergusses sogar noch steigern: Wenn Sie das nächste Mal unter der Dusche stehen, stellen Sie das Wasser nur ein klein bisschen kühler ein als sonst. Strecken Sie Ihr Gesicht mitten hinein in die laue Brause. Hören Sie dem Wasser zu, spüren, wie es über die Haut läuft. Werden Sie schon stiller, ruhiger, ausgeglichener? Nein? Dann verändern Sie die Temperatur zu arktischer Kälte und halten der Erfrischung einige Sekunden stand. Wie fühlen Sie sich?  Besser – oder? Prima!

Fortsetzung folgt!

Zeiten der Stille, sind Zeiten mit und für Gott. So kommt man in Gott zur Ruhe, erspürt etwas von der Stille der Ewigkeit.

© Afschin Kamrani

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