#3. Sei mal allein

Zeit für mich

In der Stille können wir besser und kreativer denken. Im Gehirn gibt es ein sogenanntes Default Mode Netzwerk („Ruhezustandsnetzwerk“ oder „Standardnetzwerk“) – eine Gruppe von Hirnregionen, die dann aktiv werden, wenn es gerade keine bestimmte Aufgabe zu lösen hat und nicht durch Reize wie Geräusche stimuliert wird. Etwa dann, wenn wir meditieren, fantasieren oder unsere Gedanken einfach schweifen lassen.
In diesem Modus können wir viel besser zugreifen auf unsere Emotionen und Erinnerungen, unsere Ideen und Gedanken. Reflektieren fällt uns leichter. Wir erkennen den Sinn – die Zusammenhänge in unserem Leben – eher und können uns besser in andere Menschen hineinfühlen. Kreativer sind wir dabei ebenfalls.
Es ist, wie der schottische Philosoph Thomas Carlyle schrieb: „In der Stille werden die wahrhaft großen Dinge geboren.“
Dafür müssen wir jedoch den Stecker ziehen und uns für eine Weile von den Ablenkungen frei machen.

#3. Sei mal allein

Es ist immer schön, Menschen um sich herum zu haben. Besonders, wenn es die Familie, liebe Freunde oder die eigenen Lebenspartner sind. Doch dann und wann passiert es, dass wir ganz alleine sind. Manchmal nur für ein paar Minuten, manchmal für Stunden. Und was tun Sie, wenn Sie alleine sind? Radio an? TV auf volle Lautstärke? Facebook rauf und runter? Klar! So ticken wir alle. Doch beim nächsten Mal, wenn Sie alleine sind, genießen Sie diesen Moment bewusst. Mir hilft es dann, alles auszuschalten, das Fenster zu öffnen und tief ein- und auszuatmen. Ein Moment nur für sich. Total kostbar, oder?

Fortsetzung folgt!

Stille ist nicht nur das Fehlen von Geräuschen.
Stille ist vielmehr auch die Einkehr in sich selbst.

© Willy Meurer

Weitere Infos und Angebote meiner Arbeit finden Sie unter:

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